Leben und Lernen in den Jahrgängen 5, 6 und 7

In den Jahrgängen 5-7 leben und lernen die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband miteinander. Jede Klasse hat zwei Klassenlehrer. Von Anfang an beraten wir unsere Schülerinnen und Schüler darin, die selbst gewählten und vorgegebenen Ziele zu erreichen und unterstützen sie damit intensiv in ihrer individuellen Entwicklung.

Jahrgang 5

Merkmale der pädagogischen Arbeit:

  • Eine intensive Kennenlernphase in der ersten Woche des Schuljahres, um aus vielen Schülerinnen und Schülern eine klasse Klasse zu machen. Dazu nutzen wir die Kompaktwoche mit dem Projekt „Nachhaltigkeit“ zu Beginn des Schuljahres.
  • Kennenlerntage am Marienhof (www.veex.de). Hier verbringen die Klassen einen Tag mit differenzierten Übungen und Spielen. Die Schülerinnen und Schüler lernen sich und ihre Potentiale neu kennen.
  • Die Wahl einer Arbeitsgemeinschaft. Jahrgangsübergreifend wählen die Schülerinnen und Schüler eine Arbeitsgemeinschaft, die Anreize für das außerschulische Freizeitverhalten gibt und / oder bereits formulierte Interessen vertiefen hilft.
  • Eine kleine Klassenfahrt (3 Tage) nach Bad Berleburg. In dem sehr naturnahen Abenteuerdorf erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich außerhalb des Unterrichts als Gruppe zu erfahren und zu erleben.
  • Diagnostische Verfahren zu Beginn der 5. Klasse. Um die kognitiven Fähigkeiten unserer neuen Schülerinnen und Schüler präzise zu erfassen, arbeiten wir in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit Diagnosetools. Selbstverständlich informieren wir die Erziehungsberechtigten über die Ergebnisse. Die Einteilung in Förderkurse geschieht auf der Grundlage dieser Ergebnisse.
  • Der Schwerpunkt „Lesen“. Unsere Schülerinnen und Schüler haben fest verankert eine Lesestunde im Stundenplan. In lernförderlicher Atmosphäre liest jede(r) ein Buch seiner Wahl, berichtet darüber, liest laut vor, bearbeitet das Buch in „Antolin“. Alle 5. Klassen arbeiten in „Antolin“ und in jedem Quartal wird die Siegerklasse geehrt!
  • Eine intensive Beobachtung des Lernverhaltens. Speziell ausgebildete Lehrkräfte beobachten die Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre Fähigkeiten zur Selbstregulation. Das Arbeitsgedächtnis (speichern), die Inhibition (hemmen) und die kognitive Flexibilität (umstellen) sind die Bereiche, die die Lernleistung maßgeblich beeinflussen. Deshalb wollen wir diese Fähigkeiten fördern.
  • Probleme erläutern und fair lösen im Klassenrat. Die Schülerinnen und Schüler erlernen ein demokratisches Format zum Besprechen und fairen Lösen von Problemen innerhalb der Klassengemeinschaft.

Jahrgang 6

Merkmale der pädagogischen Arbeit:

  • Die Fortsetzung und Intensivierung der pädagogischen Arbeit des 5. Jahrgangs: themenorientiertes Arbeiten in der Kompaktwoche, Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, Kurse zur Selbstregulation, Leseförderung inclusive Antolin und der Klassenrat.
  • Die Auseinandersetzung mit sich selbst. In den Rollenfindungstagen setzen sich die Schülerinnen und Schülern mit ihrer eigenen körperlichen und seelischen Veränderung auseinander. Begleitet werden sie dabei durch außerschulische Partner, hier: www.veex.de
  • Teilnahme am Lesewettbewerb des deutschen Buchhandels. In jeder Klasse wird der beste Leser bzw. die beste Leserin gewählt. Dann treten die fünf Klassenbesten gegeneinander an und der bzw. die Schülsieger(in) wird ermittelt. Die / der Schulsieger nimmt dann am Vorlesewettbewerb der Stadt Hagen teil!
  • Im zweiten Halbjahr wählen die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtbereich ein neues Hauptfach: Chinesisch, Französisch, Naturwissenschaften oder Arbeitslehre. Informationen für Erziehungsberechtigte und Schülerinnen und Schüler begleiten und unterstützen die richtige Wahl.

Jahrgang 7

Merkmale der pädagogischen Arbeit:

  • Die Klassenfahrt zu Beginn des Schuljahres an den Sorpesee. Der gesamte Jahrgang fährt traditionell gemeinsam an den Sorpesee. Das Leben und Lernen im Grünen im und am Wasser stärkt und stützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit.
  • Die vorherigen Schwerpunkte in Kursen zur Selbstregulation, Leseförderung und Klassenrat werden fortgesetzt. Kontinuität im Lernen ist somit gewährleistet.
  • Das vierte Hauptfach startet: In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen erweitert sich der Stundenplan um die Fächer Chinesisch, Französisch, Naturwissenschaften oder Arbeitslehre.
  • Innere Differenzierung auf E-Kurs-Niveau (Erweiterungskurs) und G-Kurs-Niveau (Grundkurs). Die Fachlehrer in Mathematik und Englisch ordnen in Absprache mit den Klassenlehrern jede Schülerin / jeden Schüler einem Niveau zu. Der Unterricht wird nach den Prinzipien der inneren Differenzierung gemeinsam erteilt. Ein Wechsel vom G-Kurs-Niveau zum E-Kurs-Niveau ist bei entsprechendem Lernverhalten immer zum Quartal möglich.

Wir sind eine Ganztagsschule

Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern bilden eine Schulgemeinschaft, die sich im Ganztag realisiert.