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	<title>Oberstufe &#8211; Gesamtschule Eilpe</title>
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	<description>Lernen und Leben im Grünen - Herzlich Willkommen an der Gesamtschule Eilpe.</description>
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		<title>Chemie-Exkursion</title>
		<link>https://geeilpe.de/2023/11/13/chemie-exkursion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 18:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
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			<p>Exkursion des Q2 Chemiekurses ins Technikzentrum Hagen</p>
<p>Am 6.11.23 hat der Chemiekurs von Frau Müller das Technikzentrum Hagen in den Elbershallen besucht.</p>
<p>Unser Thema für den Tag war Umformtechnik/Schmelztechnik. Am Anfang gab es eine kurze Einführung. Darüber hinaus wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Es gab die Gruppen Produktion, Forschung &amp; Entwicklung, Marketing und die Chefs bzw. Finanzen.</p>
<p>Nach der Zusammensetzung der Teams wurden diese für den restlichen Tag beibehalten. Es gab Zeit, um sich auf die Aufgaben für den Tag vorzubereiten und sich darauf einzustellen.</p>
<p>Die Produktion hat sich ausgiebig mit der Produktion von Kerzen beschäftigt.</p>
<p>Die Forschung &amp; Entwicklung hat sich mit Hilfe von verschiedenen Versuchen damit beschäftigt, bei welchen Temperaturen Wachs schmilzt bzw. erstarrt und wie viel Wachs für eine Kerze benötigt wird.</p>
<p>Das Marketing-Team hat sich mit dem Vermarkten der Kerzen beschäftigt. Hierzu haben sie sich einen Namen für das Unternehmen und der Kerze ausgedacht. Des Weiteren wurde von dem Team ein Werbespot entwickelt.</p>
<p>Die Chefs haben sich mit der Bezahlung der Angestellten und der Werkstatt befasst. In einem richtigen Unternehmen gibt es hierfür eine eigene Abteilung. Des Weiteren haben sie sich ums Arbeitsklima gekümmert.</p>
<p>Jede Abteilung musste miteinander arbeiten, damit ein tolles Produkt entwickelt wird.</p>
<p>Nachdem die Zeit abgelaufen war, musste jedes Team eine Präsentation vorbereiten, um jedem einen Einblick in die eigene Abteilung zu geben. Wie haben wir gearbeitet? Was haben wir gemacht? Was haben wir geschafft?</p>
<p>Als Fazit lässt sich sagen, dass der Tag mir sehr geholfen hat, um einen Einblick zu bekommen, wie ein Unternehmen aufgebaut ist und wie die einzelnen Bereiche arbeiten, welche Aufgaben vertreten sind und wie dies funktioniert.</p>
<p>Lasse Büllmann</p>

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		<title>Besuch der Zweitzeugen</title>
		<link>https://geeilpe.de/2023/09/08/besuch-der-zweitzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 09:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
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			<p>Am 24.08.2023 hatten wir Gäste von Zweitzeugen e.V.  in unserer Schule. 22 Schülerinnen und Schüler der SV haben an einem fünfstündigen Workshop teilgenommen. Der Workshop wurde von Romina Leiding und Alina Jagel von Zweitzeugen e.V. geleitet. Ziel des Workshops war es, sich mit den Lebensgeschichten Holocaust-Überlebender auseinanderzusetzen. Nach einer kurzen Annäherung ans Thema mithilfe von Zitaten von Zeitzeugen und einer historischen Einordnung der Ereignisse des 2. Weltkriegs, haben die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Jüdin Tamar kennengelernt. Dies passierte auf besonders anschauliche und emotionale Weise, da Interviewausschnitte vorgespielt und Bilder von Tamar gezeigt wurden. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler arbeitsteilig die Geschichten weiterer Holocaust-Überlebender gelesen und sich danach gegenseitig erzählt. Abschließend wurden Briefe an die Überlebenden geschrieben, die diese über Zweitzeugen e.V. erhalten werden. Der Workshop war sehr gewinnbringend. Die Schülerinnen und Schüler sind nun selbst Zweitzeugen und können die schrecklichen Geschichten der Holocaust-Überlebenden weitererzählen, sodass diese nie in Vergessenheit geraten. Mit den Erkenntnissen aus dem Workshop können sich unsere Schülerinnen und Schüler aktiv gegen Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung in unserer Gesellschaft einsetzen. Wir bedanken uns herzlich bei Zweitzeugen e.V. und dem Kommunalen Integrationszentrum Hagen für die Durchführung und Finanzierung des Workshops.</p>

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		<title>„Bloggen gegen Rassismus“</title>
		<link>https://geeilpe.de/2023/05/19/bloggen-gegen-rassismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2023 04:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
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			<p>Heute besuchte uns der Politikwissenschaftler, Anti-Rassismus-Trainer, Blogger und Journalist Said Rezek und leitete den spannenden Workshop „Bloggen gegen Rassismus“.  Zuerst klärten wir die Frage, was Rassismus überhaupt ist. Diesbezüglich sprachen wir intensiv über Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Außerdem lernten wir viele Methoden kennen, um bestmöglich gegen Rassismus im Internet vorgehen zu können. Nachdem wir mit aktuellen Hasskommentaren im Netz konfrontiert wurden, erhielten wir den Auftrag, mit einem eigenen Kommentar auf diese zu reagieren. So konnten wir alle erleben, wie es ist ein Opfer von Hasskommentaren und Rassismus im Internet zu sein.</p>
<p>In den letzten Stunden erhielten wir die Aufgabe, einen Blogbeitrag zu verfassen, indem wir auf eigene rassistische Erfahrung aufmerksam machen. Dies verhalf uns über eigene Erlebnisse offen zu sprechen und uns bewusst zu machen, wie wichtig es ist, ein Zeichen zu setzen.</p>
<p><em>Im Folgenden exemplarisch mein Blogbeitrag:</em></p>
<p><em>„Haut ab, ihr […]“- Ein Satz, den ich allzu oft schon gehört habe. Genau wie damals als ich im Saturn in der Hagener Innenstadt mit meinen Freunden S. und A. unterwegs war. Wir waren 13 Jahre alt und wussten nicht einmal, was wir Falsches getan haben. Dennoch waren wir Opfer von Hass und Rassismus. Von einem älteren Mann, dessen Enkelkinder wir hätten sein können. Doch unser Aussehen unterscheidet sich und damit unser Privileg auch, so wie ihr behandelt zu werden. </em></p>
<p><em>Lasst uns ein Zeichen mehr gegen Rassismus setzten! </em><em>Ich weiß, dass ich nicht allein bin. </em><em>#dubistnichtdereinzige</em></p>
<p>Der Workshop war sehr interessant und hat uns Freude bereitet. Das Thema wurde uns vielseitig und realitätsnah erklärt, sodass wir neue Strategien im Umgang mit Hasskommentaren erlangen konnten.</p>
<p>Wir bedanken uns für den Besuch! <em> </em></p>
<p><em>Von Driton K. (Q1)</em></p>

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		<title>Landes- und Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“</title>
		<link>https://geeilpe.de/2023/02/13/persoenliche-erfahrungen-mit-dem-landes-und-bundeswettbewerb-philosophischer-essay/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 04:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p>Ich durfte in diesem Schuljahr an dem Bundes- und Landeswettbewerb „Philosophischer Essay“ teilnehmen. Nun möchte ich von meinen Erfahrungen berichten:</p>
<p>Meine Lehrerin hat mir erzählt, dass es einen Essaywettbewerb gibt und ich bei Interesse daran teilnehmen darf. Daraufhin startete ich mit großer Begeisterung und Euphorie meinen Essay zu entwerfen. Zu Beginn schaute ich mir die verschiedenen Themenbereiche und Fragestellungen an, welche zur Auswahl standen. Schnell wurde mir  klar, dass ich zu der Frage „Darf man Menschen zu Ihrem Glück zwingen?“ Stellung nehmen werde. Doch warum habe ich mich für diese Fragestellung entschieden? Ehrlich gesagt, habe ich auf mein Bauchgefühl und mein Herz gehört. Für mich war klar: DAS IST MEIN THEMA!<br />
Außerdem habe ich mir schon häufiger selbst die Frage gestellt, ob mich jemand zu meinem Glück zwingen darf. Am Ende bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass man Menschen nicht unbedingt zu ihrem Glück zwingen darf. Gewissermaßen ist es in Ordnung, Menschen in die Richtung des Glückes zu lenken. Zu ihrem Glück kann man sie aber nur teilweise zwingen, da jeder Mensch einen freien Willen besitzt.</p>
<p>Ich kann mit Begeisterung sagen, dass es die beste Entscheidung war, an dem Wettbewerb teilzunehmen, da mir das Schreiben unendlich viel Freude bereitet. Das Schreiben hilft mir dabei aufzublühen und vom Alltag abzuschalten. Somit kann ich jeder Schülerin und jedem Schüler ans Herz legen, am nächsten Wettbewerb teilzunehmen. Wenn jemand genauso eine Begeisterung für das Schreiben empfindet wie ich, würde ich sagen: Nutze dein Talent und deine Liebe zum Schreiben! Dieser Wettbewerb ist die beste Möglichkeit, dein Interesse zu verfolgen.</p>
<p>Abschließend möchte ich mich auch noch einmal bei meiner Lehrerin bedanken. Schließlich weiß ich, dass die Lehrer uns inhaltlich keine Vorgaben und Hilfestellungen zur Verfügung stellen dürfen. Dennoch dürfen die Lehrer einmal Korrektur lesen. Außerdem ist die größte Leistung, wenn die Lehrer einen bestärken und auf dem Weg begleiten. Somit auch ein großes Lob an meine Lehrerin, Frau Kiris, und vielen lieben Dank für die Unterstützung.<br />
Somit haben die Lehrer genauso wie wir eine Urkunde verdient!</p>
<p>Allen anderen, die den Entschluss fassen, in den nächsten Jahren am Wettbewerb teilzunehmen: Frohes gelingen und viel Erfolg!</p>
<p>„Sapere aude! &#8211; Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Immanuel Kant 1784)</p>
<p>Leonie Kersting</p>

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		<title>汉语水平考试 &#8211; Die chinesische Sprachprüfung in Düsseldorf</title>
		<link>https://geeilpe.de/2022/11/23/%e6%b1%89%e8%af%ad%e6%b0%b4%e5%b9%b3%e8%80%83%e8%af%95-die-chinesische-sprachpruefung-in-duesseldorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 07:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p>Endlich war es wieder soweit. Am Samstag, den 19. November 2022, fuhren insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler aus den drei Jahrgängen 8, 10 und 13 zum Konfuzius-Institut Düsseldorf um dort an der offiziellen Sprachprüfung HSK 1 (hanyu shuiping kaoshi) teilzunehmen.<br />
Die Prüfung bestehend aus einem Hör- und Leseteil war nach 40 Minuten beendet. Die Ergebnisse gibt es erst in ein bis zwei Monaten. Bei einer bestandenen Prüfung gibt es ein Zertifikat aus China.<br />
Als Belohnung ging es in ein typisch chinesisches Restaurant 泉记，names Tsun-Gai, wo wir 点心 , außerhalb Chinas auch als Dimsum bekannt, bestellten. Neben vielen Leckereien gab es einen mutigen Schüler, der sich gedämpfte, eingelegte Hühnerfüße bestellte. Sein Urteil: „Lecker, aber zu wenig Fleisch.“<br />
Wir haben beschlossen, dass wir in sechs Monaten die Anschluss-Prüfung ablegen werden, nämlich den HSK 2.</p>

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		<title>Ein Kommentar der Schülerschaft zur Lesung von Hasnain Kazim</title>
		<link>https://geeilpe.de/2022/09/20/ein-kommentar-der-schuelerschaft-zur-lesung-von-hasnain-kazim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 04:28:16 +0000</pubDate>
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			<p><em>von Marvin Koch, Felix Krüselmann und Hazar Türkeli</em></p>
<p>Am Freitag, den neunten September 2022, besuchte Hasnain Kazim die Gesamtschule Eilpe und hielt für mehrere Jahrgangsstufen eine Lesung aus seinen Büchern „Post von Karlheinz“ und „Auf sie mit Gebrüll!“. Er erzählte während der Lesung viele Aspekte aus seinem Leben, wie er mit Rassismus in seinem Alltag umgeht und was ihn motivierte, seine Bücher zu verfassen. Mit seiner Lesung schaffte es Herr Kazim, die Schüler zu fesseln und zu begeistern. Trotz Ende der Lesung nahm er sich Zeit, die Fragen der Schüler ausführlich zu beantworten. Die Begeisterung der Schüler zeigte sich beispielsweise in einem Kommentar eines Schülers, der Herrn Kazim für seinen Mut lobte und überrascht davon war, dass solche extremen Formen von Rassismus immer noch existieren.</p>
<p>Dies äußerten unsere Mitschüler aus der Q2 zur Lesung:</p>
<p><em>„Bewegend, authentisch, sympathisch.“</em></p>
<p><em> </em><em>„Wenn du nichts dagegen tust, was andere dir befehlen, erreichen sie alles, was sie wollen.“</em></p>
<p><em> </em><em>„Lass dich niemals unterkriegen.“</em></p>
<p><em> </em><em>„Mutmacher!“</em></p>
<p><em> </em><em>„Es war sehr angenehm, ihm zuzuhören, da er sehr offen und die Vorlesung sehr interessant war. Noch nie ging eine Doppelstunde so schnell um.“</em></p>

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		<title>Lesung mit Hasnain Kazim</title>
		<link>https://geeilpe.de/2022/09/12/lesung-mit-hasnain-kazim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torge Joost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 11:24:20 +0000</pubDate>
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			<p>„Wie geht man damit um, ständig Hasskommentare zu bekommen? Was macht das mit einem?“ Diese Frage wurde Hasnain Kazim im Anschluss an die Lesung von einem unserer Schüler gestellt. Hass macht wütend, Hass macht Angst, und Hass bringt Menschen dazu, Morddrohungen auszusprechen und auch dazu, diejenigen, die sie hassen, zu töten. Und dennoch lautet die eindringliche Botschaft, sich niemals einschüchtern zu lassen, niemals zu schweigen, sondern sich gegen den Hass zu stellen, wo immer dies möglich ist.</p>
<p>Hasnain Kazim erzählt, wie er als Schüler in einem kleinen Dorf in Norddeutschland die ersten Briefe bekommen hat, in denen er als „Ausländer“ beschimpft wurde, weil er einen Bundestagsabgeordneten kritisierte, der „vor einer Überfremdung Deutschlands durch Migranten“ warnte und damit Stimmung machte. Obwohl die Briefe ihn schockierten, brachten sie ihn nicht zum Schweigen. Später als Journalist hat Hasnain Kazim täglich hasserfüllte Mails erhalten. Als er wütend antwortete, wurde er von seiner Redaktion aufgefordert, sich mit „bösen Kommentaren“ zurückzuhalten. Aber Schweigen war keine Option, und so begann der Autor des Buches „Post von Karlheinz“ mit dem Projekt, auf alle Hasskommentare zu antworten. Drei Jahre lang antwortete Hasnain Kazim den Wutbürgern, Rassisten, AfDlern und den „ganz normalen Deutschen“ in witziger und ironischer Weise auf ihre Wutmails. Einige dieser überraschenden Dialoge las Hasnain Kazim vor und brachte sein Publikum damit zum Lachen.</p>
<p>Und doch, das Entsetzen unter den Zuhörenden ist spürbar, als Hasnain Kazim von tausend Morddrohungen berichtet, die er allein im Jahr 2019 bekommen hat. Eine Schülerin wollte wissen, ob es nicht irgendwann zuviel werde. Und ein anderer zeigte sich beeindruckt, dass Herr Kazim trotzdem Lesungen macht und nicht aufhört, mit guten Argumenten Extremisten entgegenzutreten. Wo das Gespräch aber nicht mehr möglich ist, sollte Strafanzeige gestellt und eine Zivilklage eingereicht werden. Organisationen wie HateAid unterstützen und beraten Opfer von Online-Hass, damit alle Betroffenen sich rechtlich zur Wehr setzen können.</p>
<p>Hasnain Kazim wurde mit großem Applaus und einigen Umarmungen von unseren sichtlich bewegten OberstufenschülerInnen und den Lehrkräften verabschiedet.</p>
<p>Wir danken dem Veranstalter AllerWeltHaus Hagen e.V. in Kooperation mit dem Jugendring Hagen und dem Kommunalen Integrationszentrum Hagen, insbesondere Frau Anna Stenz und Frau Marion Rosenberg, die die Lesung begleitet haben, und Frau Bettina Krome von der Gesamtschule Eilpe für die Organisation.</p>
<p>Die Lesung wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „demokratie leben!“ und durch das Kommunale Integrationszentrum Hagen.</p>

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