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Kontakt


Gesamtschule Eilpe
Wörthstraße 30
58091 Hagen
Tel. 02331 / 37572-0
Fax. 02331 / 37572-149

sekretariat@geeilpe.de
 

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Zusammenarbeit mit Grundschulen

Kurzbeschreibung
Wir erhalten unsere Schülerinnen und Schüler aus ca. 15 Grundschulen. Unser Einzugsgebiet reicht von der Grundschule Eilpe bis zur Grundschule Boloh und bis nach Vorhalle. Wir stellen immer wieder fest, dass die Schülerinnen und Schüler, wenn sie in Klasse 5 aus den Grundschulen zu uns kommen, über ein vielfältiges Repertoire an Methoden und Kenntnissen verfügen, an dem wir anknüpfen und die wir weiter entwickeln können.
Da jede Grundschule eine besondere Schwerpunktsetzung hat, ist es im Interesse der Schülerinnen und Schüler notwendig, dass die Schulen zusammen arbeiten und sich austauschen. Auch die Eltern werden in erster Linie von den Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen beraten, auf welcher weiterführenden Schule ihr Kind die besten Chancen hat.
Wir bieten deshalb im Laufe eines Schuljahres verschiedene Veranstaltungen für die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen und für die Eltern von Viertklässlern an.

Ziel
Pädagogisch-didaktische Ziele

  • Information über die pädagogischen Schwerpunkte unserer Schule
    • Stärkung der Persönlichkeit jedes Einzelnen
    • Erziehung zur Teamfähigkeit
    • Förderung der Lesekompetenz aller Schülerinnen und Schüler
    • Erziehung zum eigenverantwortlichem Lernen
    • Schüleraktivierender Unterricht und kooperative Lernformen
    • Arbeiten in Projekten
    • Gesunde Schule
  • Erfahrungsaustausch und gegenseitige Beratung
  • Erfahrungen aus der Grundschule nutzen und Methoden weiterführen
    • Arbeitsmethoden
    • Klassenraumgestaltung
    • Individualisierender Unterricht
  • Austausch über das Fach Englisch an Grundschulen

Standards und Kriterien

  • Die Veranstaltungen werden gut besucht.
  • Es finden rege Diskussionen statt.
  • Es herrscht eine angenehme und offene Atmosphäre.

Durchführung
Voraussetzung
Die Termine der verschiedenen Veranstaltungen sind im Jahresterminplan unserer Schule fest verankert. Darüber hinaus müssen die Grundschulen rechtzeitig über die Termine informiert werden.

Ablaufbeschreibung
Als zentrales inhaltliches Thema steht für uns im Vordergrund: „ Die Grundschulschülerinnen und -schüler dort abholen, wo sie stehen.“ Ziel ist es, den Kindern einen sanften Übergang von der Grundschule an die Gesamtschule zu ermöglichen.
Dazu gehören regelmäßige Hospitationen der Kolleginnen und Kollegen, die ein neues 5. Schuljahr übernehmen, an einer Grundschule. „Voneinander lernen“, um unsere SchülerInnen optimal fördern, aber auch fordern zu können, steht als Leitmotiv über der Zusammenarbeit mit Grundschulen. Das Lernen bezieht sich vor allem auf offene Formen des Lernens wie Wochenplan, Arbeiten an Stationen, Freiarbeit, Projektarbeit. Wir erfahren und sehen mit eigenen Augen, mit welchen Methoden die Grundschulen arbeiten und wir zeigen, wie wir diese Arbeit an unserer Schule fortführen. Deshalb gehört zu diesem gegenseitigen Prozess des „voneinander Lernens“ genauso die Öffnung unserer Schule. Informationsveranstaltungen für Eltern und SchülerInnen des 4. Jahrgangs, der „Mitschauunterricht“, „Schule in Betrieb“, der Kennenlernnachmittag für die neuen 5er-SchülerInnen, wie auch der 1. Schultag, der als besonderer Tag im Bewusstsein der Mädchen, Jungen und Eltern haften bleiben soll, runden diese Arbeit ab.
Zusammenarbeit mit den GrundschullehrerInnen findet auch noch im 5. Jahrgang statt. Die SchülerInnen laden „ihre“ ehemalige KlassenlehrerIn ein und zeigen ihr die neue Schule. Zu Beginn des fünften Schuljahres findet im Deutschunterricht die Unterrichtsreihe „Wir lernen uns und die neue Schule kennen“ statt. Im Rahmen dieser Reihe wird als Klassenarbeit ein persönlicher Brief geschrieben. Die Kolleginnen besuchen ihre ehemaligen Schülerinnen für eine Stunde in ihrer Klasse und nehmen am Unterricht teil. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen gegenseitig auszutauschen.
In diesem Jahr bieten wir zum ersten Mal an einem Samstagnachmittag Mitschauunterricht für Eltern und Schülerinnen in einer fünften Klasse an. Wir haben diese Stunden an den „Herbstbasar“ der Schule gekoppelt, der vom Förderverein veranstaltet wird. Wir verfügen noch über keine Erfahrungen damit, sondern müssen diesen ersten Versuch auswerten und entsprechende Konsequenzen für das nächste Schuljahr ziehen.
Des Weiteren findet an einem Dienstagmittag „Schule in Betrieb“ statt, an dem die Eltern und ihre Kinder den Ganztagsbetrieb, insbesondere unser AG-Angebot kennen lernen können.
An zwei Abenden im November/Dezember und Januar finden Informationsveranstaltungen für Eltern statt, an denen wir die Konzeption der Schule vorstellen und bei denen die Möglichkeit für Diskussionen besteht. Die Kinder, die dabei sind, werden von einer/em KollegIn betreut.
Ab Mai, wenn das neue 5er Team feststeht, gehen die KollegInnen, die in der Regel aus dem 10. Jahrgang kommen, zum Hospitieren in eine Grundschule .
Es besteht auch die Möglichkeit, dass einzelne GrundschulkollegInnen ab Juni mit ihren Schülerinnen unseren Unterricht in 5 besuchen, bzw. dass die GrundschulschülerInnen ihre Fragen loswerden können.
In der letzen Schulwoche findet ein „Kennlernnachmittag“ für die neuen Fünftklässler statt, an dem die neuen Räume und vor allem die neuen KlassenlehrerInnen vorgestellt werden. Sie erfahren, wer noch mit ihnen in der Klasse ist, machen erste
Übungen zum gegenseitigen Kennenlernen und verlieren die Scheu vor der neuen Schule. Sie freuen sich über die Ferien auf ihren ersten Schultag.

Förderliche und hinderliche Bedingungen
Förderliche Bedingungen

  • Die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule erkennen die Chance, die in gegenseitigen Hospitationen mit Grundschulen liegt, an.
  • Die Beratungsgespräche werden Wert geschätzt.
  • Die Einladungen gehen so rechtzeitig heraus, dass sich die Grundschulen darauf einstellen können.
  • Etwaige störende Rahmenbedingungen, wie. z.B. die Anmeldungsphase in den Grundschulen, werden rechtzeitig recherchiert.
  • Es besteht ein zeitlicher „Fahrplan“, bis wann welche Informationen, Vorarbeiten durch die Kolleginnen und den Abteilungsleiter I bearbeitet sind.

Hinderliche Bedingungen

  • Die Termine sind an den Grundschulen nicht rechtzeitig bekannt.
  • Die Termine kollidieren mit anderen Terminen (z. B: Anmeldewoche in der Grundschule)
  • Die Einladungsbriefe sind nachlässig geschrieben.

Qualitätsweiterentwicklung und -sicherung
Es besteht Übereinstimmung, dass wir für die Außendarstellung der Schule eine ca. 8 bis 12seitige Broschüre benötigen, die kurz, prägnant und plakativ das Motto unserer Arbeit darstellt.
Wir wollen den Grundschulen das Angebot machen, dass eine kleine Schülergruppe aus dem 5. Jahrgang in der Weihnachtszeit einer ersten Klasse vorliest.

Weitergehende Überlegungen

  • Informationen der GrundschullehrerInnen, wer von ihren ehemaligen SchülerInnen das Abitur gemacht hat.
  • Kontakt mit der Klassenpflegschaft der Grundschulen aufnehmen und auf Infoveranstaltungen hinweisen

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Letzte Änderung: 03.08.2006